Durch das Kontrollratgesetz in der französischen Besatzungszone war der Besitz von Schusswaffen nicht mehr erlaubt. Sämtliche Waffen waren an die französischen Besatzer abzugeben. Dazu wurden an mehreren Stellen in der Stadt Kontrollposten errichtet.

Die abgegebenen Waffen wurden anschließend in die beiden Seen

geworfen.

Die Schießanlagen wurden beschlagnahmt, enteignet und zerstört. Erst 1951 wurde in der ehemals französischen Zone das

Luftgewehrschießen wieder gestattet.

Nachdem eine Gruppe von Jungschützen seit 1954 in den Räumen der Schreinerei Abendschein (Bahnhofstraße, Einmündung Brühlweg) mit Luftgewehren übten, entschied Karl Christ: „Jetzt hört die Herumballerei auf, wir gründen einen Verein.“

Am 4.Mai 1956 wurde im Gasthaus Kreuz in Steinach der

Kleinkaliberschützenverein Steinach-Bad Waldsee gegründet.

Auf dem alten Schützengelände hinter der Brauerei wurde eine

Schießanlage errichtet.

Das Eröffnungsschießen fand bereits im Herbst 1956 statt.

 

Am 06.07.1961 bewirbt sich Karl Christ im Auftrag des Kleinkaliber- Schützenverein Bad Waldsee-Steinach bei der Stadtverwaltung um den Kauf der ehemaligen RAD-Baracke auf dem Döchtbühl, um hinter der Fürstlichen Brauerei in Steinach ein Schützenhaus zu bauen.

Am 07. Mai 1962 erhält der Kleinkaliber-Schützenverein

Bad Waldsee die Baugenehmigung zur Errichtung einer

Schießstandanlage im Möserwald.

Hier wird die RAD-Baracke (Reichsarbeitsdienst) aufgebaut, welche

ursprünglich als Schützenhaus hinter der Brauerei Steinach geplant war.

Das Grundstück misst 30 ar und ist im Besitz der Stadt Bad Waldsee.

So engagiert der Vorstand das Schützenwesen in Waldsee vorantrieb, so umstritten war auch seine Handlungsweise.

Es kommt zum Bruch.

Die Schützengesellschaft spaltet sich.

Am 31. Mai 1964 gründet ein Teil der Schützen

und der damaligen Vorstandschaft die Schützengilde.

Schießstände werden im Keller des Goldenen Bären mit

baurechtlicher Genehmigung errichtet.

Der darauf folgende Verhandlungsmarathon trägt Früchte, als der

1. Vorsitzende der Schützengesellschaft erklärt, sein Amt zur

Verfügung zu stellen, unter der Voraussetzung, dass nach einer

Wiedervereinigung der Verein unter Vorsitz seines jetzigen

Stellvertreters weitergeführt werde.

Die Vereinigte Schützengesellschaft Bad Waldsee (VSG)

ist geboren.

Neuer 1. Vorsitzender wird im Herbst 1969 Benedikt Metzler. Er

leitet den Verein bis 1978. Unter seinem Vorsitz wird die RAD-

Baracke abgebrochen und durch einen Massivbau ersetzt.

Es entsteht die heutige Luftgewehrhalle mit den

Außenmassen 12m / 12m.

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16.10.2019

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